Warhammer 40,000: Dawn of War 2
Games | review | 20.02.09 - 00:02:03 |
Was das Warhammer- Franchise mit Age of Reckoning im Genre der MMORPG nicht geschafft hat, soll nun Dawn of War 2 im Bereich der Strategiespiele richten: Blizzard endlich vom derzeit unangefochtenen Genre-Thron stürzen.
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Das "Warhammer"-Spieleuniversum zählt wohl zu den bekanntesten Vertretern der sogenannten Tabletop-Spiele und schon mehrmals wurde es als Hintergrund für mehr oder weniger erfolgreiche Computerspiele verwendet. Während dabei Warhammer Fantasy, auf dem auch der Online-Ableger Age of Reckoning basiert, von einer mittelalterlichen ähnlichen Welt handelt, in der sich typische Genrevertreter wie Menschen, Zwerge, Elfen und Goblins bekriegen, versetzt Warhammer 40.000 den Spieler an die Frontlinien des 41. Jahrtausends. Das düstere Science-Fiction-Szenario erzählt von dem Kampf der Menschheit mit außerirdischen Rassen und zahlreichen anderen Bedrohungen um die Vorherrschaft auf vielen Planeten in der Galaxie. Schon im Jahr 2004 durften die Space Marines in Dawn of War gegen Orks und Eldar ins Feld ziehen, im Nachfolger kommt nun eine neue Bedrohung hinzu.
Eine neue Insektenplage

Die blutigen Gemetzel sind der Grund, warum
Dawn of War 2 nur eine USK 16+ Freigabe erhalten hat.
Auch wenn man es eigentlich vermeiden wollte, aber schon die Intro-Sequenz von Dawn of War 2 vermittelt einem dieses eigenartige Déjà-vu-Gefühl, alles schon einmal in ähnlicher Form auf dem Bildschirm gesehen zu haben. So sieht man im Anfangsfilm eine Handvoll schwer gepanzerter Space Marines, die in einem blutigen Gemetzel eine Horde von elfenähnlichen Eldar zur Strecke bringen. Schon hier erinnert die fulminante Eingangssequenz an jene von Blizzards StarCraft 2 – die nicht nur rein qualitativ dieser um nichts nachsteht, sondern auch die Ähnlichkeiten zwischen Jim Raynors Rüstung und der Panzerung der Space Marines sind kaum zu übersehen. Über die Handlung selbst verrät das Intro nur sehr wenig, lediglich zwei der insgesamt vier spielbaren Fraktionen werden sehr flüchtig vorgestellt. Dabei beginnt die Story von Dawn of War 2 zunächst recht harmlos: Die Space Marines sollen einen Orkaufstand auf dem Territorium der Menschen niederschlagen. Dieser Einsatz entpuppt sich aber sehr schnell als ein etwas umfangreicheres Unterfangen, denn eigentlich wurden die grünhäutigen und affengleichen Kreaturen von den Eldar dazu aufgestachelt, um eine andere Bedrohung aufzuhalten. Vom Rande der Galaxis ziehen Schwarmflotten der insektenähnlichen Tyraniden ins Zentrum des Sonnensystems und ihr einziges Ziel ist es, jegliches Leben zu verschlingen. Und da ist es wieder, dieses komische Déjà-vu-Gefühl, denn die Ähnlichkeiten zu StarCraft lassen sich zu Beginn nur sehr schwer von der Hand weisen. Aber die Gemeinsamkeiten der beiden Echtzeitstrategie-Schwergewichter halten sich dennoch in Grenzen, vor allem deswegen, weil Dawn of War 2 mit einigen grundlegenen Änderungen im Gameplay aufwarten kann.
... und bei den ganz coolen spielt die freundin sogar mit :D
Nur mei Dawn of War2 kann ich sie net überreden, derweil wär ja der Koop-Modus ideal dafür. Strategie ist ihr zu fad, da kann das Spiel selbst noch so gut sein.
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